Geschichte

Dates38

2012-2013

Im Dezember brechen erneut am Tahrirplatz und rund um die DSB gewaltsame Unruhen aus. Die DSB wird wieder geschlossen, der Unterricht für 3 Wochen in die DEO, das Goethe-Institut und ein weiteres Institut verlegt. Die Sicherheitsmaßnahmen werden verstärkt und die Schulmauer erhöht. Im März findet die BLI (Bund-Länder-Inspektion) statt und beschehrt der DSB nach einem ausgezeichneten Ergebnis das Qualitätssiegel: "Exzellente Auslandsschule" Zum ersten Mal treten im Mai zwei Klassen zum Abitur an und schließen mit einem hervorragenden Ergebnis ab. 

   
Dates37

2011-2012

Dieses Schuljahr ist geprägt von zahlreichen gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei, besonders rund um unsere Schule. Die Schule muss aus Sicherheitsgründen mehrfach geschlossen werden. Damit die Schülerinnen zuhause unterrichtet werden können, wird die Internet-Lernplattform Lo-net eingeführt.

   
Dates36

2010-2011

Am 21.März öffnet die Schule, nach mehr als 3 Wochen Schließung, zum ersten Schultag nach der Revolution. Die DSB hat trotz ihrer Nähe zum Tahrirplatz und zum Innenministerium die Unruhen gut überstanden. Das Abitur und die FOS-Prüfungen werden im Kindergarten in Maadi abgehalten.

   
Dates35-240×182-1

2004

100 Jahre Begegnung an der DSB. Die Ausbildung im FOS-Zweig wird aufgenommen.

 
Dates34

2003-2004

780 Schülerinnen, davon 764 Ägypterinnen, 6 Deutsche, 10 andere Staaten.

   
Dates33-240×182-1

2003

Genehmigung der reformierten Thanaweya mit FOS-Zweig; die Einführung ist mit der 9. Klasse im Jahr 2004 geplant.

 
Dates31

1995-1997

Erstellung des Neubaus mit Lehrerzimmer, Schülerinnenbibliothek, Medienraum und Klassenzimmern. 

   
Dates30

Sommer 1995

Abbruch des Altbaus, Erwerb des Nachbargrundstücks; Nutzung als Busparkplatz.

   
Dates29

1993-1994

Einführung des Reifeprüfungszweiges und erste Abschlussprüfung zur Allgemeinen Hochschulreife.

Dates28-240×182-1

1990

Die Schule führt in eigener Verantwortung die Adadeya-Prüfungen - Mittelstu­fenabschluss - durch.

 
Dates27-240×182-1

1978

Von den Schülerinnen besitzen 96 % die ägyptische Staatsbürgerschaft, nur noch 2% die deutsche, 2% der Schülerinnen haben andere Nationalitäten.

   
Dates26-240×182-1

1975

Das Noviziat der Borromäerinnen wird von Alexandria nach Maadi verlegt.

Dates25-240×182-1

1970

Erstmals Taugeheya-Prüfung im mathematisch-naturwissenschaftlichen Zweig.

   
Dates24-240×182-1

1968

Der erste Jahrgang bereitet sich auf die Taugeheya-Prüfung (sprachlich-geisteswissenschaftlicher Zweig) vor. Die Schülerinnen schneiden mit ausgezeichneten Ergebnissen ab. Die ersten ägyptischen Ordenskandidatinnen werden im Pelizäusheim in Alexandria eingekleidet.

Dates23-240×182-1

1967

Im November beginnt der Ausbau des Schulgebäudes: 20 Klassenräume, ein Musikraum, Räume für Naturwissenschaften und Kunst, eine Turnhalle und ein Lehrschwimmbecken sowie neue Schwesternräume und eine Kapelle werden errichtet. Der Ausbau dauert bis 1977.

Dates22

1965-1972

Unterbrechung der diplomatischen Beziehungen zwischen Deutschland und Ägypten. 

Dates21-240×182-1

1964

Kindergarten und Vorschule beziehen ihre Gebäude in Maadi. 

 
Dates20-240×182-1

1958

Nach inoffiziell durchgeführten Schlussprüfungen führt Herr Ministerialrat Dr. Dähner zum ersten Mal wieder eine Prüfung durch. Er regt an, die Schule bis zur ägyptischen Reifeprüfung auszubauen, was auch dem Wunsch vieler Eltern und Schülerinnen entspricht. 

   
Dates19-240×182-1

1955

Erstmals nach dem 2. Weltkrieg Bundesbeihilfe durch die Kulturabteilung des Auswärtigen Amtes für die Schule in Alexandria. 

   
Dates18-240×182-1

1953

Das Internat in Kairo muss wegen Raummangels geschlossen werden.

   
Dates17-240×182-1

1948

Erstmals finden arabische Jahresprüfungen unter Aufsicht eines Regierungsinspektors in Alexandria statt.

 
Dates16-240×182-1

1946

In Alexandria und Kairo werden nur noch Mädchen aufgenommen. Die Schülerzahlen steigen stark an, unter ihnen befinden sich immer mehr Ägypterinnen. 

 
Dates15-240×182-1

1939

Zu Beginn des 2. Weltkrieges entspricht die DSB Kairo in Aufbau und Zielsetzung klar einer deutschen Grundschule und einem deutschen Gymnasium. Die DSB Kairo darf mit unverändertem Lehrplan weiter arbeiten, Arabisch wird jetzt mit 5 bis 6 Wochenstunden unterrichtet.

Die Schülerschaft setzt sich aus Angehörigen vieler Nationalitäten zusammen. Schülerinnen des Gastlandes sind nun in der Mehrzahl. Die deutschen Schlussprüfungen werden während des Krieges unter Aufsicht des schwedischen Gesandten, Herrn Baron von Bildt, weitergeführt.

   
Dates14-240×182-1

1938

Der Arabisch-Unterricht wird für die erste Grundschulklasse verpflichtend.    
Dates13-240×182-1

1937

Die Zahl der deutschen weltlichen Lehrkräfte steigt. In diesem Jahr und1939 wird unter dem Vorsitz von Ministerialrat Dr. Dr. Löffler die erste Deutsche Schlussprüfung abgehalten.

Dates12-240×182-1

1934

Die Schulklassen von Maadi werden in die Bab el-Louk Schule integriert.

Dates11-1-240×182-1

1930

Der Unterricht orientiert sich von nun an klar an deutschen Richtlinien und pädagogischen Prinzipien.

 
Dates10-240×182-1

1929

Das Cafe Ecke Sharia Mohamed Mahmoud / Sharia Fahmi wird gekauft. Im Dezember kann der Erweiterungsbau (Turm) mit acht großen Klassenräumen, einem Schlafsaal für das Internat und vier Zimmern für Lehrerinnen feierlich eingeweiht werden.

 
Dates9-240×182-1

1928

Die Schülerzahl ist auf 189 angestiegen.

   
Dates8-240×182-1

1926

Arabisch wird als Unterrichtsfach eingeführt. Eine größere Anzahl Ägypter besucht nun die Schule.

 
Dates7-240×182-1

1924

Erstmals deutsche Lehrkräfte in Alexandria, die nicht dem Orden angehören. Das Auswärtige Amt bezahlt die Reisekosten.

 
Dates6-240×182-1

1923

Am 8. Oktober wird die Schule in Kairo mit 60 Schülern wieder eröffnet.

 
Dates5-240×182-1

1915

Am 14. September geht den Schwestern ein Ausweisungsbefehl zu, die Schule, damals von 300 Kindern besucht, muss geschlossen werden. 

Dates4-240×182-1

1914

Beginn 1. Weltkrieg. Den Schwestern wird versichert, dass sie sich um den Fortbestand der Schule nicht zu sorgen brauchen. Die Schwestern werden aus Alexandria und Kairo ausgewiesen, nur die Provinzialoberin, Mutter Katharina Schneider, darf wegen ihres hohen Alters nach Maadi übersiedeln und beginnt dort, Kindern Schulunterricht zu geben. Sehr schnell entsteht eine Schule mit mehreren Klassen. 

 
Dates3-240×182-1

1913

Die Kongregation erwirbt ein großes Grundstück in Maadi, auf dem sich heute Kindergarten und Vorschule befinden.     
Dates2-240×182-1

1911

Der Neubau, der auf altem und neu erworbenem Gelände errichtet wurde, wird mit einem großen Fest eingeweiht.